Das sind die Kunsttrends für das Neue Jahr

Auch die Kunstszene blickt zum Jahreswechsel wieder auf einige neue Trends. Viele Künstler möchten mit ihren neuen Kreationen auf besondere Umstände aufmerksam machen und dadurch die städtische Kunstszene für sich gewinnen. Wir werfen einen Blick auf die großen Trends, die uns für das kommende Jahr erwarten.

Die positive Entwicklung

Besonders der Boom des Kunstmarkts, wie er nun schon seit Jahren anhält, trägt zur positiven Entwicklung der Szene bei. Zwar handelt es sich definitiv nicht um die wichtigsten Motivation seitens der Künstler, doch die Aufmerksamkeit einer großen Zielgruppe wird vermehrt auf die Kunst gelenkt. Auch im Bereich der Urban Art sollen aus diesem Grund im Jahr 2018 neue Trends folgen, die das große Potenzial der Branche unter Beweis stellen. Einerseits geht es dabei um die Frage, wie wir mit den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts umgehen können. Wieder einmal werden sich zahlreiche Künstler aus dem städtischen Bereich dieser Frage widmen und sich auf kreative Anstöße zu den jeweiligen Themen konzentrieren, die dabei eine Rolle spielen.

jef aerosol ‘newspaper boy’ – 4. urbanart biennale – völklingen

Die wichtigsten Künstler

Wieder einmal wird der Fokus im kommenden Jahr auf den wichtigen Künstlern der letzten Zeit liegen. Allen voran Banksy, dessen Werke inzwischen auch im Internet angesehen und erstanden werden können. Auch in Sachen Street Art sind die entsprechenden Werke unter http://www.urbanart24.de zu finden. Weiterhin werden die Namen Mr. Brainwash, Retna und Kaws für viele aus der Szene ein Begriff sein. Sie alle möchten sich im kommenden Jahr ihrer Arbeit noch intensiver widmen und auf diese Weise für besondere Momente sorgen. Wir dürfen gespannt sein, welche Besonderheiten uns in Zukunft noch auf diesem Gebiet erwarten.

banksy ‘toxic mary’ – 4. urbanart biennale – völklingen

Ganz entscheidend für den Erfolg, welchen die urbane Kunstszene in der letzten Zeit feiern konnte, bleiben die Galeristen. Eine gute Galerie ist zugleich der Strippenzieher innerhalb der Künstlerszene. Wichtig bleibt auch in Zukunft der Glaube an die Akteure, die nicht alle Ausstellungen direkt mit verkauften Werken beenden. In Zukunft soll daher der digitale Raum akquiriert werden, um eine noch größere Zielgruppe in Kontakt mit den Werken zu bringen. Problematisch ist an dieser Stelle vor allem die Darstellung der Werke, die in der Realität meist wesentlich imposanter wirken. Dennoch sinkt das Risiko, dem sich die Künstler im Rahmen ihrer Ausstellung aussetzen. Auch dahinter verbirgt sich ein wesentlicher Vorteil, der die Szene in den kommenden Jahren positiv beeinflussen könnte.

Der hohe Druck der Branche

Alles in allem bleiben die Erwartungen von Seiten der Rezipienten für das kommende Jahr hoch. Bereits der positive finanzielle Trend, wie er im vergangenen Jahr weitere Segmente des Marktes erfasste, könnte zur Beflügelung der Situation beitragen. Für die Künstler wird es derweil wichtig sein, den hohen Druck der Erwartungen gut ausblenden zu können. Ansonsten besteht schließlich die Gefahr, die eigene Linie zu verlieren und sich nicht mehr mit voller Konzentration den großen Aufgaben der Zeit widmen zu können. Der kritische Blick sollte demnach erhalten bleiben, um die Essenz der Werke nicht aufs Spiel zu setzen. Dann könnten sich nicht nur im Bereich der oft belächelten Straßenkunst und Graffiti neue Möglichkeiten auftun.

mural – alaniz – teufelsberg, berlin / stilbruch

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *