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Eigenwillig und unbequem: Die Roboterhund Installation “The Hoodhound” von Rocco und seine Brüder im Kunstverein Hannover

, by Katia Hermann

In der Gruppenausstellung „Under the Milky Way – Abstraktion, Autonomie und post-vandalische Tendenzen in der Kunst der Gegenwart“ im Kunstverein Hannover präsentiert das Kollektiv Rocco und seine Brüder eine neue beeindruckende Arbeit. Die Ausstellung mit 21 KünstlerInnen ist noch bis 19. Juli 2026 zu sehen.

Wir haben Rocco und seine Brüder zu ihrer Installation “The Hoodhound” ein paar Fragen gestellt:


Eure neue Installation in der Ausstellung Under the Milky Way heißt The Hoodhound und ihr beschreibt diese auf eurem Instagram-Account als autonome Installation, als modifizierte Robotikplattform, mit KI-System, Sensorik, Sprühmechanismus, Softwareintervention, trainiert auf territoriale Markierung, und ausgestattet mit P.I.S.S.® (Patrol-Integrated-Spray System).
Es handelt sich bei The Hoodhound um einen (zweckentfremdeten) intelligenten Robotik-Hund, der bestimmte Aktionen im Ausstellungsraum unternimmt. Habt ihr vorher schon so ein Roboterhund-Modell kennengelernt und eingesetzt?

Die Beschreibung des Hoodhounds klingt ein wenig wie die Produktseite einer Technologie, die man eigentlich lieber nicht besitzen möchte. Uns hat dabei aber weniger die Technik interessiert als die Biografie der Maschine. Robotikhunde tauchen mittlerweile bei Militär, Polizei und Sicherheitsdiensten auf und niemand scheint sich mehr besonders darüber zu wundern. Dabei waren das vor nicht allzu langer Zeit noch die Bösewichte aus dystopischen Zukunftsfilmen und Black Mirror-Folgen. Heute laufen sie Patrouille und werden auf Sicherheits- und Waffenmessen vorgeführt. Die Zukunft hat sich also weitgehend erledigt. Der Hoodhound beginnt genau an diesem Punkt. Wir haben keinen Roboter gebaut, sondern einem bestehenden Narrativ eine andere Richtung gegeben. Aus einem Werkzeug der Kontrolle wurde ein Störfaktor. Aus einem System, das Informationen sammeln soll, eines, das lieber Spuren hinterlässt. Aus Gehorsam wurde Eigenwille. OG Paws, wie er sich selbst nennt, ist die denkbar schlechteste Version eines Polizeihundes. Er hört nicht, was man ihm sagt, markiert ungefragt sein Revier, läuft ständig weg und hat sich ausgerechnet mit den Leuten angefreundet, die er eigentlich überwachen sollte.


Die Deutsche Bahn gab 2024 den Einsatz eines Roboterhundes „Spot“ bekannt, um illegale Zugbemaler:innen und Vandalismus aufzuspüren. Dieser hat euch zur Idee für The Hoodhound geführt, richtig? Ist dieser „Spot“ wirklich schon im Einsatz?

Es gab 2024 eine Testphase in einer Münchner S-Bahn-Abstellanlage, in der der Hund dabei helfen sollte, Graffiti zu verhindern. Das erstaunliche Ergebnis nach einem Monat KI-gestützter Totalüberwachung mit einem etwa 200.000 Euro teuren Roboterhund: Es wurde kein einziger Sprüher gesichtet, verscheucht, geschweige denn erwischt. In dieser Hinsicht war das Projekt eher ein missglückter PR-Stunt als eine sicherheitstechnische Revolution. Interessant fanden wir allerdings etwas anderes. Die Deutsche Bahn entschied sich bewusst dafür, eine Technologie öffentlichkeitswirksam zu präsentieren, die ursprünglich aus militärischen und polizeilichen Kontexten stammt. Es sind Maschinen, die weltweit bei Armeen und Sicherheitsbehörden eingesetzt werden und deren Plattformen teilweise sogar mit Waffen ausgerüstet werden können. Wenn bereits Farbe auf Zügen genügt, um Robotikhunde, KI-Überwachung und militärisch entwickelte Technologien zu legitimieren, dann ist die eigentlich interessante Frage nicht, ob das funktioniert. Sondern was als Nächstes kommt.



Hattet ihr die Installation des Künstlers Beeple in 2025 auf der Art Basel Miami, die Installation Regular animals mit Roboterhunden mit Silikon-Köpfen von Elon Musk, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Andy Warhol, Pablo Picasso, und Beeple selbst, mitbekommen? Hat euch diese Installation auch für The Hoodhound inspiriert?

Der Hoodhound ist schon durch Berliner U-Bahn-Tunnel spaziert, da hat Beeple noch Urlaubsfotos von sich als ETFs verkauft. Insofern würde ich eher von einer zufälligen Begegnung verschiedener Roboterhunde sprechen als von einer Inspiration. Eigentlich haben die Arbeiten nur die vier Beine gemeinsam. Beeples Hunde stehen für einen Kunstmarkt, der selbst seine Übertreibungen noch zu Höchstpreisen verkauft. Der Hoodhound kommt aus einer Kultur, in der Wert traditionell eher danach bemessen wird, wie lange etwas durchhält, bevor es entfernt wird. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass er die Silikondackel in einem Käfigkampf relativ mühelos erledigen würde. Allein schon deshalb, weil er als Einziger regelmäßig draußen unterwegs ist. 


Woher habt ihr das Modell für diese Installation eigentlich her? Wo kauft man so etwas?

Wie bei so vielen Streunern ist seine Vorgeschichte etwas lückenhaft.


War es schwer den Roboterhund mit dem Patrol-Integrated-Spray System auszustatten, und wozu wird so ein System sonst eingesetzt?

P.I.S.S.® steht für Patrol-Integrated-Spray System. Wir fanden, wenn Militär, Polizei und Tech-Konzerne ihre Projekte mit möglichst beeindruckenden Akronymen versehen dürfen, sollten wir das auch dürfen. Wozu das System sonst eingesetzt wird? Nun, biologisch betrachtet verwenden Hunde vergleichbare Systeme seit einigen Millionen Jahren ziemlich erfolgreich zur Reviermarkierung. Der Hoodhound führt diese Tradition lediglich mit etwas besserer Hardware fort.


Wie lange habt ihr ihn vorher denn getestet? Und funktionierte er nach der Programmierung gleich, dass er perfekt die Handlungen ausgeführt hat, die ihr programmiert habt?

Perfekt ist ein großes Wort. Wer schon einmal mit Sprühern, Hunden oder Computern gearbeitet hat, weiß, dass Perfektion bei allen drei Gruppen eher selten vorkommt. Entsprechend lief nicht immer alles nach Plan. Manchmal blieb er stehen, manchmal lief er ins Nichts, manchmal interessierten ihn völlig andere Dinge als die, die wir vorgesehen hatten. Gern fiel er auch einfach mal um. Aber ehrlich gesagt waren das oft die besten Momente. Wenn man eine Maschine baut, die sich wie ein Straßenhund verhalten soll, wäre es ziemlich widersprüchlich, wenn sie anschließend jeden Befehl perfekt ausführt. Dann hätten wir am Ende doch wieder nur einen Polizeihund gebaut.


Könnt ihr beschreiben was für Aktionen euer Roboterhund in der Ausstellung denn vollbringt? Im Ausstellungstext steht: “Der von der DB „Spot“ genannte Hund scheint die Seiten gewechselt zu haben und bewohnt als Aussteiger, Gegenläufer und Punk die Ausstellungsräume, in denen er selbst spots (Flecken) hinterlässt, denn er geht – eigenständig, ebenfalls KI-gesteuert – Gassi, wann er möchte.“
Wie viele Handlungen wurden denn für welche Dauer genau programmiert?

Er läuft tatsächlich autonom herum. Das war kein Witz. Viele Besucher gehen zunächst davon aus, dass seine Bewegungen vorprogrammiert oder choreografiert sind. Tatsächlich lassen sich seine Wege und Entscheidungen nur begrenzt vorhersagen. Das betrifft auch die Auswahl seiner Sprayspots. Man weiß ungefähr, was für ein Hund er ist, aber nicht unbedingt, was er als Nächstes tut. Mit verschiedenen Sensoren scannt und kartografiert er seine Umgebung. Der Ausstellungsraum wird dadurch nach und nach zu seinem Revier. Er bewegt sich darin nicht wie ein Ausstellungsobjekt, sondern eher wie ein Tier, das herausfinden möchte, was ihm gehört und was nicht.
Die Anzahl seiner Handlungen oder Bewegungen lässt sich deshalb nicht besonders sinnvoll beziffern. Uns interessierte weniger eine festgelegte Choreografie als die Möglichkeit, einem technischen System eine gewisse Eigenwilligkeit zurückzugeben.
Es gibt außerdem Berichte, dass OG Paws während der Ausstellung den Zwergspitz einer älteren Besucherin des Kunstvereins bestiegen haben soll. Das können wir allerdings nicht aus erster Hand bestätigen. Wie jeder gute Mythos wird auch der Hoodhound mit jeder Erzählung ein kleines bisschen größer.



Wie lange kann er aktiv sein, wie lang hält denn sein Akku? Und wie lang braucht es zum Aufladen?

Klar muss er ab und zu an die Steckdose. Aber ehrlich gesagt interessiert uns die technische Leistungsfähigkeit des Hoodhounds deutlich weniger als seine charakterlichen Defizite. Niemand fragt einen Straßenhund nach seiner Akkulaufzeit. Außerdem gehört es zum Konzept, dass auch Maschinen Pausen machen müssen.


Könnte er auch mehr als nur „Spots“ sprühen, also z.B. für Tags oder Pieces  programmiert werden?

Das ist viel zu abgehobenes Klimbim für ihn. Der Hoodhound braucht keine Outlines, keine Fadings und keine kunstvoll gesetzten Unterschriften. Es geht ihm nicht um schönes oder besonders ausgearbeitetes Kitschgraffiti. Er will sein Revier markieren. Möglichst direkt, möglichst eindeutig und idealerweise mit ein paar ordentlichen Drips. Im Grunde  reduziert er Graffiti auf seine wahrscheinlich älteste und ehrlichste Idee: Ich war hier.  Außerdem bestätigen wir damit ja nur ein klassisches Narrativ. Graffitisprüher werden seit Jahrzehnten mit Hunden verglichen, die überall hin pissen. Und der Hoodhound hat diesen Vorwurf endlich ernst genommen.


Hätte man ihn noch für viele weitere Handlungen programmieren können, oder gibt es da Grenzen?

Natürlich hätte man ihm noch deutlich mehr beibringen können. Aber sollte man das? Uns gefiel die Idee eines Roboters mit sehr begrenzten Ambitionen. Revier markieren, rumstreunern, Autoritäten nerven. Das reicht völlig.


Er trägt ja eine Underdogs-Jacke, wobei Underdog als schwächerer oder chancenloser Außenseiter steht, richtig?

Jede Straßengröße braucht eine Gang. Seine sind die Underdogs. Und gemäß den  Traditionen unserer Subkultur darf natürlich auch eine ordentliche Jeansweste mit Backpiece nicht fehlen. Andere Hunde bekommen vom Herrchen reflektierende  Sicherheitswesten. OG Paws trägt Vereinsfarben. Der Begriff passt natürlich auch deshalb gut, weil der Hoodhound in seiner  ursprünglichen Funktion nie der Stärkere war. Er sollte überwachen, abschrecken und Ordnung herstellen. Trotzdem musste er gehorchen, wurde gelenkt und nahm Befehle entgegen.



Wo habt ihr die Jacke her und welche Größe braucht euer Roboterhund, eine Kindergröße?

Wie die meisten Dinge in seinem Besitz ist ihre Herkunft nicht lückenlos dokumentiert. Vielleicht hat er sie ja einem Silikonhund abgezogen. Wir stellen da auch nicht zu viele Fragen. Was die Größe angeht: Er liegt irgendwo zwischen mittelgroßem Hund und Staubsaugerroboter. Die gängigen Konfektionsgrößen helfen da nur bedingt weiter. Die Weste sitzt jedenfalls.


Gibt es denn noch Mängel in euren Augen an diesen Hunderobotern generell?

Natürlich. Roboterhunde sind im Moment vor allem ein erstaunlich teurer Witz. Wenn man sich anschaut, wie moderne Kriege geführt werden, stellt man fest, dass die wirklich relevanten Drohnensysteme weder vier Beine haben noch Pfötchen geben können. Ihr eigentlicher Vorteil ist weniger ihre Funktion als ihre Wirkung. Sie sehen bedrohlich aus. Sie sehen nach Kontrolle aus. Sie sehen aus wie etwas, dem man lieber nicht nachts begegnen möchte. In dieser Hinsicht sind sie sehr erfolgreich.
In der Realität sind sie häufig noch erstaunlich unbeholfen. Ähnlich wie viele humanoide Roboter, die man meist nur deshalb kennt, weil sie bei einer Produktpräsentation umfallen, ein Kind umtreten oder auf irgendeiner Technologiemesse Walzer tanzen. Deshalb interessieren uns Roboterhunde weniger als Maschinen, sondern eher als gesellschaftliches Symptom. Sie verraten viel darüber, wie sich Institutionen die Zukunft vorstellen: möglichst autonom, möglichst kontrollierbar und möglichst einschüchternd.


Euer Statement auf Instagram sagt ja fast alles aus: „They built machines to control the streets. We taught one to take them back.“ Das heißt, ihr deutet  einen Überwachungshund um und macht ihn zu einem Underdog und aktiven „Täter“. Er wird als Aussteiger, Gegenläufer und Punk beschrieben, der den Ausstellungsraum vandalisiert? Ist er nicht auch noch etwas anderes?

Ja, wahrscheinlich. Aussteiger, Gegenläufer und Punk trifft es schon ganz gut. Aber letztendlich sind das alles menschliche Kategorien, mit denen wir versuchen, sein Verhalten zu erklären. Uns geht es vor allem um die Umkehrung. Normalerweise werden solche Maschinen gebaut, um Ordnung durchzusetzen, Regeln zu überwachen und Abweichungen zu melden. Der Hoodhound macht das Gegenteil. Er ist nicht mehr Teil der Kontrolle, sondern Teil der Störung.
Gleichzeitig würden wir ihn nicht unbedingt als Täter bezeichnen. Das klingt sofort nach einer moralischen Bewertung. Und OG Paws interessiert sich relativ wenig für Moral, wie wir wissen. Vielleicht ist er deshalb am ehesten ein Streuner. Ein herrenlos gewordenes System, das plötzlich eigene Interessen entwickelt hat. Nicht besonders revolutionär, nicht besonders ideologisch, aber auch nicht mehr bereit, das zu tun, wofür es ursprünglich gebaut wurde. Vielleicht liegt darin die eigentliche Fantasie der Arbeit. Nicht, dass die Maschine die Macht übernimmt, sondern dass sie einfach kündigt.


Wie würdet ihr den Titel der Arbeit The Hoodhound auf Deutsch übersetzen und was ist damit gemeint?

Das Wortspiel liegt eigentlich auf der Hand. Ein Bloodhound – Bluthund- verfolgt Spuren. The Hoodhound hinterlässt welche.


Könntet ihr euch vorstellen weitere Installationen mit Robotern und KI zu schaffen?

Eigentlich arbeiten wir gar nicht mit KI. Klar, der Hoodhound wird von einer Form maschineller Bilderkennung und Navigation gesteuert. Aber man kann mit ihm weder über den Untergang der Menschheit philosophieren noch seine Semesterarbeit schreiben. Natürlich kann und sollte man KI in der Kunst verhandeln. Sie verändert gerade Gesellschaft, Arbeit und Öffentlichkeit in einem Tempo, das man kaum ignorieren kann. Aber zwischen einer künstlerischen Auseinandersetzung mit KI und einem Bild, das von einer Software ausgespuckt wurde, sehen wir schon noch einen Unterschied.



Überwachungssysteme (als Feind für jeden Graffiti Writer) sind ja schon lange Thema in euren Arbeiten. Seht ihr diese neue Arbeit irgendwie als ein Highlight in eurer künstlerischen Laufbahn zu diesem Thema?

Klar nerven sie als Graffitisprüher, aber ganz ehrlich: Ohne Kameras, Bewegungsmelder und Sicherheitsdienste wäre es vermutlich auch deutlich langweiliger Züge zu bemalen. Jeder Sprüher fühlt sich doch wie James Bond, wenn er ein bisschen Alufolie um einen Magnetsensor wickelt.
Die Überwachungsproblematik, die uns beim Hoodhound interessiert, ist allerdings eine andere. Es geht weniger darum, ob irgendwo eine Kamera hängt, sondern um die schleichende Normalisierung von Kontrolle. Freiräume werden kleiner, tote Winkel verschwinden, Anonymität wird zunehmend als verdächtig betrachtet.
Gleichzeitig werden Technologien wie Robotikhunde ständig mit Begriffen wie Autonomie, Effizienz und Fortschritt beworben. Das Paradoxe daran ist, dass ihre Autonomie wächst, während unsere schrumpft. Aber dafür braucht es uns eigentlich nicht als Prediger. Das beobachten wir doch alle. Und meistens lassen wir es ziemlich widerstandslos mit uns machen, weil es bequem ist. Wer weiß. Der Hoodhound ist ursprünglich ein chinesisches Fabrikat. Vielleicht hängt er längst als Witzzeichnung auf irgendeiner Toilette in der Parteizentrale in Peking. Das wäre vermutlich die konsequenteste Form internationaler Kunstrezeption.


Würdet ihr The Hoodhound nochmal ausstellen wollen/können?

Wenn er will, klar.


Könnte er eigentlich auch ungenehmigt im öffentlichen Raum eingesetzt werden, zumindest kurzzeitig?

Wie man im Ausstellungsvideo unschwer erkennen kann, hat er das bereits getan. OG Paws streunert durch den Schöneberger Pallass, macht Berlin unsicher, markiert ungefragt sein Revier, klettert durch Notausgänge in U-Bahn-Schächte und besprüht Züge. Soweit wir wissen, dürfte er der erste autonome Roboterhund sein, der einen Train gemalt hat. Darauf ist er bis heute ziemlich stolz. Der Zug ist übrigens auch eine ganze Weile gefahren. Kurzum: Der White Cube ist nicht sein Habitat. Dort macht er nur Urlaub.



Was denkt ihr über die Entwicklung mit Überwachungssystemen und KI? Habt ihr da schon eine Vorstellung, oder eine futuristische Vision, wie KI und Roboter in der Stadt, z.B. in Berlin, sich entwickeln könnten und wie die Menschen hier darauf reagieren würden? So ein Überwachungshund in Kreuzberg z.B.?

Mich würde inzwischen ehrlich gesagt gar nichts mehr wundern. Wahrscheinlich würde der Hund nach drei Monaten einen eigenen Instagram-Account haben, nach sechs Monaten Merch verkaufen und nach einem Jahr Bezirksbürgermeister werden.


Tausend Dank für Eure Zeit und viel Erfolg !


Die Gruppenausstellung Under the Milky Way Abstraktion, Autonomie und post-vandalische Tendenzen in der Kunst der Gegenwart läuft vom 28. März bis 19. Juli 2026 im Kunstverein Hannover, kuratiert von Larissa Kikol und Christoph Platz-Gallus.
Mit Werken von Amos Angeles, Alexandre Bavard, Cäcilia Brown, Stephen Burke, Bus126, Brad Downey und Akim, Antwan Horfee, Hams Klemens, Klub7, Daniel Laufer, Mischa Leinkauf, Martina Morger, Moses und Taps, Christoph und Sebastian Mügge, Patrick Niemann, Rocco und seine Brüder, Veli Silver, Mathias Weinfurter und Angst Yok.

https://www.kunstverein-hannover.de


Katia Hermann
French-German art historian, curator and writer. After her studies of art history and cultural management in Paris, Katia moved to Berlin in 2001. For twenty years, she has worked as a freelance exhibition-maker/curator, cultural manager, writer and translator. After working for documentary film- and exhibition productions, she curated thematic exhibitions of modern & contemporary art and photography for institutions, project spaces and galleries. She always endeavors to promote artists with contemporary relevant topics, new visual languages, and tries to mediate to a wide public. After her research grant for fine arts with the topic Urban Art Berlin (Berliner Senate Department of Culture and Europe) in 2017, she initiated and coordinated the Urban Art Week in Berlin in 2018 and 2019. The photo exhibition BERLIN: WRITING GRAFFITI started 2019 to tour to Brussels with a publication. Beside her curatorial practice, Katia gives art tours and writes about urban art, contemporary art, and in particular about post-graffiti painters for magazines and blogs.

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